Seit dem EU-Beitritt Österreichs nutzt die HAK/HAS Oberpullendorf ununterbrochen bis heute die Möglichkeit, unterstützt von der EU gemeinsam mit europäischen Partnerschulen mehrjährige Projekte durchzuführen. Die gemeinsame Arbeit an den unterschiedlichsten Projektthemen, gegenseitige Besuche und in den letzten Jahren auch ein Schüleraustauschprogramm mit Langzeitaufenthalten und Lehrerfortbildungen fördern Sprachkompetenz, projektorientiertes Arbeiten und Freundschaften  quer durch Europa.

Ob anfangs als GEP (Gemeinsames Europäisches Projekt), später im Comenius- oder heute ERASMUS+-Programm, diese Projekte sind ein großer Mehrgewinn für die teilnehmenden Schüler*innen und eröffnen auch den Professor*innen immer wieder neue Perspektiven.

Das allererste Projekt nach Österreichs EU-Beitritt beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit Nationalparks und Naturreservaten. Die Partnerschulen kamen aus Schottland (Porthlethen Academy) und von Fuerteventura (Instituto de Bachillerato „Santo Tomás de Aquino“). Projektkoordinatorin war Prof. Schütz-Fatalin, Prof. Fally, Prof. Trummer und Prof. Gottweis gehörten mit zum ersten „EU-Team“.

Im Schuljahr 1995/1996 entsteht auch der 1. Jahresbericht der BHAK und BHAS Oberpullendorf. Offensichtlich motiviert vom Zusammenstellen der Festschrift zum 25. Bestandsjubiläum – und vielleicht nach den vielen Aktivitäten des Jubiläumsjahrs auch mit dem normalen Schulbetrieb „unterbeschäftigt“ – erarbeiten die Professor:innen unter der Agenda von Schulleiter Mag. Wladimir Vukovich und Prof. Mag. Rudolf Ferscha gemeinsam mit einem Team engagierter Schüler*innen den 1. Jahresbericht der HAK/HAS Oberpullendorf. Am Titelbild schön zu erkennen die damalige Farbgebung der Schule, von der heute nur noch die gelben Türen erhalten sind.

Die Innenseiten des Jahresberichts sind noch schwarz-weiß gehalten und werden deutlich von Text dominiert, typisch für die Zeit vor der Digital-Fotografie. Erst mit der dritten Ausgabe wird mehr Farbe ins Spiel kommen.